Die Women7 (W7) ist eine Gruppe von Organisationen der Zivilgesellschaft. Die W7 haben sich zusammengeschlossen, um den Regierungen im Rahmen des Prozesses der Gruppe der Sieben (G7) Vorschläge zur Gleichstellung der Geschlechter und zu den Rechten der Frauen zu unterbreiten. Dafür bringt die W7 feministische Organisationen und Frauenrechtsgruppen aus den G7-Ländern und der ganzen Welt zusammen, um sich für die Rechte von Frauen und Mädchen einsetzen. Ihr Ziel ist es, dass die Staats- und Regierungschef*innen der G7-Länder konkrete politische und finanzielle Verpflichtungen eingehen. Diese Verpflichtungen sollen bis 2022 und darüber hinaus zu spürbaren, dauerhaften und transformativen Auswirkungen auf das Leben von Frauen und Mädchen überall auf der Welt führen.

Durch die Ausarbeitung von Empfehlungen, den Austausch von bewährten Praktiken und Erfahrungsberichten sorgt die W7 dafür, dass die Stimmen von Feministinnen und Frauenrechtsorganisationen im G7-Prozess im Vordergrund stehen und von den Staats- und Regierungschef*innen gehört werden. Gemeinsam erarbeiten die W7-Aktivistinnen politische Empfehlungen und fordern von den Entscheidungsträger*innen, die Geschlechtergerechtigkeit in den Mittelpunkt der G7 zu stellen.

Im Jahr 2018 organisierte Kanada den ersten feministischen Women7-Dialog.   2018 war somit der Beginn einer weltweiten W7-Bewegung, die 2019 in Biarritz, 2021 in London und 2022 während der deutschen W7-Präsidentschaft nun in Berlin Halt machen wird.

Aufbauend auf den Prinzipien der Intersektionalität und der Inklusion ist es das Ziel der W7, politische Entscheidungsprozesse für Aktivist*innen aus der ganzen Welt zu öffnen und sicherzugehen, dass auch Stimmen, die oft ausgeschlossen sind, sich in diesen Räumen engagieren können.